Bundesregierung fördert seit Anfang 2017 wieder Solarstromspeicher

Seit Jahresbeginn können wieder staatliche Zuschüsse aus dem Speicherförderprogramm der KfW beantragt werden. Förderfähig sind stationäre solare Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer maximal 30 Kilowatt leistenden Solarstromanlage. Die Förderung (KfW 275) besteht aus zwei Teilen, einem zinsgünstigen KfW-Kredit sowie einem Tilgungszuschuss der Bundesregierung in Höhe von 19 Prozent. Der Tilgungszuschuss wird nur für das Batteriespeichersystem gewährt, nicht für die Photovoltaikanlage.

Wer sich beeilt, erhält eine höhere Förderung

Bei der Förderung ist Eile geboten. Bereits ab Juli 2017 sinkt der Speicherzuschuss auf 16 Prozent. Die finanzielle Ausstattung des Fördertopfes ist zudem begrenzt. Im letzten Jahr waren die Fördermittel bereits im Herbst erschöpft. „Die Installation eines Heimspeichers in Kombination mit einer PV-Anlage war noch nie so attraktiv. Die Anschaffung eines schlüsselfertigen Solarstromspeichers kostet heute 40 Prozent weniger als vor drei Jahren. Das geht aus aktuellen Befragungen hervor. Gleichzeitig sind die Preise selbst erzeugten Solarstroms inzwischen oft nur noch halb so hoch wie die Stromtarife beim Versorger. Da wundert es nicht, dass sich immer mehr Verbraucher und Unternehmer mit Hilfe eines Speichers so unabhängig wie möglich machen wollen. Solarer Überschussstrom, der nicht direkt im eigenen Haushalt verbraucht werden kann oder gespeichert wird, kann weiterhin ins öffentliche Netz eingespeist werden. Nach dem zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien EEG 2017 wird der nicht selbst genutzte Solarstrom vom Netzbetreiber – je nach Größe der Photovoltaikanlage – mit derzeit rund 11–12 Cent je Kilowattstunde vergütet.

Förderung Solarstromspeicher bei einer Nachrüstung

Die KfW-Speicherförderung bekommen auch Solaranlagenbetreiber, die einen Speicher nachrüsten wollen, sofern die Photovoltaikanlage nach dem 31. Dezember 2012 in Betrieb genommen wurde. Um für eine Nachrüstung den erhöhten Fördersatz in Anspruch nehmen zu können, muss zwischen der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage und der Inbetriebnahme des Batteriespeichersystems ein Zeitraum von mindestens sechs Monaten liegen.
© BSW-Solar
zurück
Bongartz Versorgungstechnik GmbH
Roermonder Straße 113 b
52525 Heinsberg
024 52 - 99 02 - 0
024 52 - 99 02 20
E-Mail schreiben
www.bongartz-vt.de
Bongartz Versorgungstechnik GmbH
Unsere Leistungen in der Übersicht
Ölheizung
Gasheizung
Wärmepumpen
Blockheizkraftwerke
Solaranlagen
Lüftung / Klima
Bad Neubau / Renovierung
Wartung
Notdienst
Bongartz Versorgungstechnik GmbH